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Radtour von Dresden nach Berlin mit dem Klappfahrrad

Im letzten Sommer spukte in meinem Kopf die Idee, mit dem Klappfahrrad von Dresden nach Berlin zu fahren. Gesagt, getan - schnell war die Route zusammen gesucht und an einem sonnigen Tag im August startete die Mission "Klappfahrrad". An drei Tagen fuhr ich insgesamt 206 km und saß ca. 16 h im Sattel. Start war der Dresdener Flughafen. Es ging durch Mischwälder und kleine Ortschaften, vorbei an Stauseen und einmal mitten durch ein riesiges Tagebaugebiet nach Crinitz, meinem ersten Übernachtungsort. Dort erwartete mich ein älteres Ehepaar, das es kaum glauben konnte, mit was ich unterwegs war. Nach einem liebevoll angerichtetem Frühstück fuhr ich meinem nächsten Ziel Köthen entgegegen. Die Landschaft wurde mehr und mehr von Flüssen und Seen geprägt, zum Glück, denn das Thermometer zeigte knapp 40 °C. Immer der Spree entlang, kam ich nach Schlepzig, wo ich mir eine riesige Himbeer-Kirsch Fassbrause gönnte. Von hier aus war es nicht mehr weit. In der Jugendherberge direkt am Köthener See schlug ich mein Nachtlager auf und ließ dem Abend bei einem erfrischenden Bad und einem kühlen Bierchen ausklingen. Der letzte Tag startete etwas rumpelig, da ich mich auf der Suche nach dem richtigen Weg mehrfach verfuhr. In Halbe machte ich einen kurzen Zwischenstop an der Kriegsgräberstätte und lauschte insgeheim den Erzählungen meiner Oma. Wieder im Sattel merkte ich bald, dass Berlin nicht mehr weit war. Kurz darauf kamen die ersten Vororte in Sicht und schon radelte ich städtische Alleen entlang. Gegen sechszehn Uhr erreichte ich das Berliner Ortseingangschild. Ich hatte es tatsächlich geschafft, ohne eine einzige Panne, mit vielen tollen Begegnungen und Momenten mit mir selbst.

 
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